Gehalt als Arbeitgeber berechnen

Gehaltsrechner
Arbeitgeber

Gehaltsrechner Arbeitgeber nach den Vorgaben des BMF*.

100 % anonym &
ohne Anmeldung
Stand:
MM / JJJJ
Gültig für 2026
(BMF-Werte)
Basiswerte Mitarbeiter
Spezifische Arbeitgeber-Kosten (Umlagen & BG)
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Steuer- & Sozialabgaben-Details des Mitarbeiters
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Jahre

* Offizielle Datengrundlage (BMF) & Minijob-Regel

Für maximale Präzision nutzt dieser Rechner den offiziellen Programmablaufplan (PAP) des Bundesfinanzministeriums für das Jahr 2026 (endgültiger Stand: 12.11.2025). Sinkt das eingetragene Bruttogehalt unter die Minijob-Grenze (603 Euro in 2026), wechselt die Berechnung automatisch auf die gesetzlichen Pauschalabgaben (30 %). Die Insolvenzgeldumlage (U3) ist mit dem Standardwert (0,06 %) im Hintergrund fest einkalkuliert.

AS
Fachlicher Ratgeber verfasst von Alex Spitz
Betreiber und Entwickler von gehalts-rechner.de
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Info zu Gehaltsrechner Arbeitgeber

Gehaltsrechner Arbeitgeber: Was dich ein Mitarbeiter wirklich kostet

Du planst eine Neueinstellung oder die nächste Gehaltsrunde? Dann reicht der Blick auf das vertragliche Bruttogehalt nicht aus. Wer die wahren Personalkosten kalkulieren will, muss das sogenannte Arbeitgeber-Brutto kennen. Als Faustregel gilt: Auf das reine Bruttogehalt kommen noch einmal rund 20 bis 25 Prozent an Lohnnebenkosten obendrauf.

Unser Gehaltsrechner Arbeitgeber nimmt dir diese komplexe Kalkulation ab. Statt mit groben Schätzwerten zu arbeiten, zeigt dir das Tool auf den Cent genau, welche Gesamtkosten jeden Monat von deinem Firmenkonto abgehen – inklusive aller versteckten Umlagen und Beiträge.

Die Kosten-Wahrheit: Der Weg zum AG-Brutto

Viele Gründer und Personaler tappen in die Falle, nur die regulären Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) einzuplanen. Ein professioneller Lohnrechner Arbeitgeber berücksichtigt jedoch die komplette Kosten-Wahrheit. Zu den Arbeitgeberanteilen der Sozialversicherung addieren sich zwingend folgende Posten:

  • Die gesetzlichen Umlagen (U1, U2, U3): Als Unternehmen sicherst du dich solidarisch ab. Du zahlst die U1 (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall), die U2 (Mutterschutz) und die U3 (Insolvenzgeldumlage). Diese Kostenpunkte summieren sich schnell auf 2 bis 3 Prozent des Bruttolohns.
  • Die Berufsgenossenschaft (BG): Die gesetzliche Unfallversicherung taucht auf der Lohnabrechnung des Mitarbeiters gar nicht erst auf, da du sie als Arbeitgeber zu 100 % allein trägst.

Ein exakter AG Brutto Rechner wie unser Tool hat all diese Faktoren (gedeckelt durch die offiziellen Beitragsbemessungsgrenzen) bereits im Hintergrund integriert. Du kannst die Sätze für die Umlagen und die Berufsgenossenschaft sogar an deine branchenspezifischen Werte anpassen.

So funktioniert der Gehaltsrechner für Arbeitgeber

Wir haben das Tool so entwickelt, dass es dir nicht nur trockene Zahlen liefert, sondern den berüchtigten „Brutto-Netto-Gap“ sofort visuell greifbar macht.

Trage einfach das anvisierte Bruttogehalt des Mitarbeiters ein. Unser interaktiver Brutto Netto Rechner Arbeitgeber erstellt dir in Echtzeit ein detailliertes Ring-Diagramm. Es zeigt dir auf einen Blick deine 100 % Gesamtkosten und splittet diese glasklar auf in:

  1. Das echte Netto (Was der Mitarbeiter am Ende ausgezahlt bekommt).
  2. Die Steuern (Was direkt ans Finanzamt fließt).
  3. Die Sozialabgaben & Umlagen (Was an die Krankenkassen und Ämter abgeführt wird).

Nutze auch unseren praktischen Gehalts-Slider am Ende des Rechners: Wenn der Bewerber in der Verhandlung 500 € mehr Brutto fordert, siehst du dort sofort, wie viel teurer dich das als Arbeitgeber in der Realität kommt.

Gehaltsrechner Arbeitgeber
Gehaltsrechner Arbeitgeber

Warum die Steuerklasse für dich (fast) egal ist

Ein spannender Fakt für die Personalkalkulation: Die Steuerklasse, die Konfession (Kirchensteuer) oder der Kinderlosenzuschlag bei der Pflegeversicherung beeinflussen nur das Nettoeinkommen deines Mitarbeiters. Deine Kosten als Arbeitgeber bleiben davon völlig unberührt. Die Lohnsteuer wird schlichtweg vom Brutto deines Angestellten abgezogen und durchgereicht. Dennoch haben wir diese Felder im Rechner belassen, damit du bei Gehaltsverhandlungen sofort die Argumentation wechseln kannst: „Ich zahle 5.000 Euro Gesamtkosten, auch wenn bei dir in Steuerklasse 5 am Ende nur 2.200 Euro Netto ankommen.“

Fragen und Antworten

FAQ

Häufige Fragen zu Gehalt Arbeitgeber.

Als Faustregel kostet dich ein Mitarbeiter etwa 20 bis 25 Prozent mehr als sein vertragliches Bruttogehalt. Diese Lohnnebenkosten (das Arbeitgeber-Brutto) setzen sich aus deinem Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, den gesetzlichen Umlagen (U1, U2, U3 für Krankheit und Mutterschutz) sowie dem BG-Beitrag zusammen.

Ein Angestellter mit 3.000 Euro Bruttogehalt kostet dich als Arbeitgeber insgesamt etwa 3.600 bis 3.650 Euro pro Monat. Zu den 3.000 Euro Gehalt musst du rund 600 bis 650 Euro für den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, gesetzliche Umlagen und die Unfallversicherung einplanen.

Bei einem vertraglichen Bruttogehalt von 4.000 Euro belaufen sich deine monatlichen Gesamtkosten als Arbeitgeber auf rund 4.800 bis 4.850 Euro. Du zahlst hierbei zum reinen Lohn noch etwa 800 bis 850 Euro für die klassischen Lohnnebenkosten wie Sozialabgaben und Arbeitgeberumlagen.

Ein Mitarbeiter mit 2.000 Euro Bruttogehalt kostet dich monatlich etwa 2.400 bis 2.450 Euro. Wichtig: Genau bei 2.000 Euro endet in Deutschland die sogenannte Midijob-Gleitzone. Das bedeutet, dass ab diesem Gehalt wieder die regulären, unrabattierten Berechnungen für die Sozialabgaben greifen.

Ein Job mit 603 Euro Brutto kostet dich als Arbeitgeber insgesamt etwa 730 Euro im Monat. Da dieser Betrag über der Minijob-Grenze liegt, handelt es sich um einen Midijob. Du zahlst hier als Arbeitgeber die regulären Sozialabgaben von insgesamt rund 21 Prozent.

Ein Angestellter mit 10.000 Euro Bruttogehalt kostet dich monatlich nur etwa 11.500 bis 11.600 Euro. Hier schützt dich die Beitragsbemessungsgrenze: Ab einem bestimmten Gehalt steigen die Sozialabgaben nicht mehr weiter an. Du zahlst also prozentual deutlich weniger Lohnnebenkosten als bei geringeren Gehältern.

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